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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ein starkes Team


Nach § 32 des Notfallsanitäter-Gesetzes (NotSanG) können Rettungsassistenten entweder eine staatliche Ergänzungsprüfung oder eine staatliche Prüfung absolvieren, damit sie die Erlaubnisurkunde zum Führen der Berufsbezeichnung „Notfallsanitäter“ erhalten.
Im Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes haben im vergangenen halben Jahr fast alle hauptberuflichen Lehrkräfte und ein großer Teil der freiberuflichen Dozenten die Qualifikation zum Notfallsanitäter erreicht. Die Mitarbeiter, die die staatliche Prüfung besuchen wollten, 
(< 5 Jahre Rettungsassistent) besuchten zunächst einen fünfwöchigen Vorbereitungskurs. Die Mitarbeiter, die sich der staatlichen Ergänzungsprüfung stellen wollten, (Rettungsassistent > 5 Jahre) besuchten einen vierwöchigen Vorbereitungskurs und konnten sich dann in einem circa zwei bis dreimonatigen Selbststudium, welches durch E-Learning-Angebote und durch entsprechende Literatur begleitet wurde, auf die Ergänzungsprüfung vorbereiten.
Die Prüfungen umfassten jeweils die staatlich vorgesehenen Themen. Diese zu beherrschen, erforderte einen nicht unerheblichen Lernaufwand. Dadurch wurde jedoch bei den Prüfungen sowohl bei den praktischen Fallbeispielen wie auch bei den mündlichen Prüfungsthemen von den Prüfern ein überwiegend gutes Ergebnis festgestellt. Der staatlich berufene Prüfungsvorsitzende konnte bei allen bestandenen Teilnehmern am letzten Tag nach der Prüfung jedem Prüfling das Zeugnis und die Anerkennungsurkunde übergeben. Damit ist am Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz ein deutlicher Qualitätssprung nach oben erreicht worden. Die Mitarbeiter trafen sich am 07.04.2016 erneut, um das Prüfungsverfahren und die Prüfungsinhalte kritisch zu diskutieren und ihren eigenen Erfolg zu feiern.
Zwischenzeitlich sind auch die Leiter Rettungsdienst als zweite Führungsebene im Bereich des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz weitestgehend zu Notfallsanitätern weiter qualifiziert worden. Ab Juli 2016 besteht dann im Rahmen der 30-stündige Fortbildung für alle hauptberuflichen Rettungsassistenten die Möglichkeit, sich im Rahmen der 30-stündigen Fortbildung der Ergänzungsprüfung zu unterziehen. Gesetzlich ist diese Maßnahme auf Rettungsassistenten mit über fünf Jahren Berufspraxis normiert. Kollegen, die weniger als fünf Jahre Berufserfahrung haben, können sich nach dem entsprechenden 5-wöchigen Vorbereitungskurs direkt der staatlichen Prüfung stellen. Somit ist am Ende sichergestellt, dass in zwei bis drei Jahren all diejenigen Mitarbeiter, die es möchten, die Chance habe, sich zum Notfallsanitäter nach zu qualifizieren. Eine wie teilweise von Bundesländern geforderte Verlängerung der 7-jährigen Frist ist somit in Rheinland-Pfalz nicht erforderlich.

Roland Lipp
DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz
Mitternachtsgasse 4
55116 Mainz

 

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Erfolgreicher PHTLS Kurs

Vom 29.01.-30.01.2016 haben haupt- und nebenberufliche Lehrkräfte des Bildungsinstitutes an einem PHTLS-Provider Kurs teilgenommen.
Durch diese Bildungsmaßnahme haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal auf die am Bildungsinstitut bevorstehenden Herausforderungen vorbereitet. Dies sind zum einen die Qualifikationen der Lehrkräfte zum Notfallsanitäter, die Vorbereitung der Kolleginnen und Kollegen auf die Ergänzungsprüfung und die Durchführung der laufenden EVM Prüfungen im Rahmen der jährlichen Pflichtfortbildung.
Die Veranstaltung fand im Bildungszentrum II in Nackenheim statt.

 

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Am 3.und 4.11.2015 fand die Herbsttagung der Schulleiter der DRK Rettungsdienstschulen im Bildungszentrum II in Nackenheim statt. Die Experten diskutieren zwei Tage in der Hauptsache über die Ausbildung der Notfallsanitäter. Die Thematik wurde ausführlich aus verschiedensten Blickwinkeln und Gegebenheiten in den einzelnen Bundesländern besprochen. Ergänzt wurde das Programm durch verschiedene Produktpräsentationen.
Alle Teilnehmer zeigten sich sehr angetan vom Bildungszentrum II. Besonders wurde die exzellente Verpflegung hervorgehoben. Die Frühjahrstagung der Schulleiter findet im bayerischen Burghausen statt.

 


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Erfolgreich zum Notfallsanitäter ausgebildet

Die ersten rheinland-pfälzischen Notfallsanitäter erhalten heute ihre Prüfungsurkunden.

Im ersten fünfwöchigen Crashkurs des Bildungsinstituts des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz beschäftigten sich die knapp 20 bereits ausgebildeten Rettungsassistenten u.a. mit der standardisierten Versorgung von Patienten, Qualitätsmanagement, Recht und Kommunikation. Die nun staatlich geprüften Notfallsanitäter waren zuvor weniger als 5 Jahre als Rettungsassistent tätig. Sie hatten damit die Chance sich mit Hilfe einer kompakten Wiederholung plus ergänzender  Module auf die staatliche Prüfung vorzubereiten.
Das neue Notfallsanitätergesetz ist seit 2014 in Kraft getreten. Das neue Berufsbild löst damit die seit 1989 bestehende Ausbildung zum/zur Rettungsassistent/in ab. Die ersten 24 Teilnehmenden hatten bereits im Herbst letzten Jahres mit der dreijährigen Ausbildung im DRK-Bildungsinstitut begonnen. Weitere drei Ausbildungsklassen folgten im September 2015. Die Gesamtverantwortung der Ausbildung obliegt dem DRK-Bildungsinstitut. Wichtigste Neuerungen in der Ausbildung: Die Ausbildungszeit verlängert sich auf drei Jahre und die künftigen Notfallsanitäter erhalten während ihrer Lehrzeit eine Vergütung. Die längere Ausbildungszeit in Schule, Klinik und auf der Rettungswache ermöglicht, die künftigen Notfallsanitäter/-innen noch intensiver auf ihren Arbeitsalltag vorzubereiten. Speziell geschulte Praxisanleiter betreuen die Auszubildenden während ihres Einsatzes auf der Rettungswache. Das DRK-Bildungsinstitut schult diese derzeit nach Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz.
 
In den nächsten Jahren steht an, die ca. 2.000 bereits ausgebildeten Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern weiter zu qualifizieren. Für die Höherqualifizierung gilt: wer am 01.01.2014 mindestens 5 Jahre im Besitz der Rettungsassistentenurkunde war, dem wird eine Qualifizierung im Rahmen der jährlichen Pflichtfortbildung angeboten. Bei einer Tätigkeit unter 5 Jahre gibt es für die Rettungsassistenten die Möglichkeit der jetzt am Bildungsinstitut durchgeführten kompakten Wiederholung zur Vorbereitung auf die staatliche Prüfung oder eine Nachschulung über 960 bzw. 480 Stunden. 

 

 

Mit freundlichen Grüßen 

i. A. Johannes Becker

 

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Das Bildungsinstitut des Deutschen Roten Kreuzes in Mainz konnte am Montag, den 07.09.2015 insgesamt 73 Schülerinnen und Schüler begrüßen, die ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen haben. Die Auszubildenden sind auf drei Kurse aufgeteilt, die jeweils von einem festen Kursleiter betreut werden. Nachdem im letzten Jahr bereits der erste Notfallsanitäter Kurs erfolgreich gestartet ist, reagiert das Bildungsinstitut mit diesen neuen Kursen auf die gestiegene Nachfrage nach Notfallsanitätern. Die Teilnehmer haben teilweise schon in Freiwilligendiensten Erfahrungen im Rettungsdienst gesammelt und sich dann ganz bewusst für die neue Ausbildung entschieden. Durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis  während der Schulblöcke sollen die Auszubildenden optimal auf ihre Berufstätigkeit  vorbereitet werden. Zudem werden die Auszubildenden auch während ihrer Hospitationen in den Lehrrettungswachen und Kliniken intensiv durch ihre Kursleiter betreut, wodurch eine ganzheitliche Ausbildung gewährleistet wird. 

Die Kursleiter und die Auszubildenden schauen gespannt auf die nächsten drei Jahre und die neuen Herausforderungen, die auf sie zukommen. Im September nächsten Jahres werden erneut drei Kurse ihre schulische Ausbildung am Bildungsinstitut beginnen.

 

 

 

 

 

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Weiterbildung zum Praxisanleiter für Notfallsanitäter

 

Durch das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und die Notfallsanitäterausbildungs- und Prüfungsverordnung (NotSan-APrV) wird für die Personen, die die Auszubildenden in der praktischen Ausbildung betreuen, eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 200 Stunden erforderlich. In Rheinland-Pfalz wird dies durch die Verankerung des Praxisanleiters für Notfallsanitäter in dem Landesgesetz über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen (GFBWBG) und der dazugehörigen Durchführungsverordnung (GFBWBDVO) gewährleistet.
Der Rahmen der Qualifizierung ist in der Durchführungsverordnung über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen (GFBWBDVO) festgehalten.

Das Bildungsinstitut hat mit der Weiterbildung zum Praxisanleiter für Notfallsanitäter im Januar 2015 begonnen. Diese  erstreckt sich über 6 Wochen, von denen die 6. Woche als Prüfungswoche genutzt wird.

Im März haben sich die Teilnehmer zur dritten Woche in Nackenheim eingefunden.

 

 

 

Auch in diesem Jahr  veranstalten wir  wieder ein  „Symposium Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst“ am 21.02.2015 im Hörsaal der Pathologie der Universitätsmedizin der  Johannes Gutenberg-Universität (Gebäude 708).Interessante Themen rund um den Katastrophenschutz, den Rettungsdienst und die notfallmedizinische Versorgung erwarten Sie an diesem Tag. Die Teilnahme incl. Mittagessen ist  wie immer  kostenfrei. Da nur eine begrenzte  Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine formlose  Anmeldung dringend erforderlich.

Wir und unsere Partner würden uns freuen, Sie in Mainz begrüßen zu können.

 

 

 

 

Ab heute steht Ihnen das Programm 2015/1.Halbjahr 2016 des Bildungsinstitutes zur Verfügung.

Sie können sich Online (www.bi-rlp.drk.de) über unser Bildungsprogramm informieren oder Sie drucken, bzw. speichern unser Kurzprogramm über den entsprechenden Button auf der Startseite.

Unser Bildungsprogramm gibt Ihnen einen guten Überblick über die Leistungsfähigkeit unseres Hauses. Sie werden feststellen, dass neben dem Bereich für den Sie sich speziell interessieren noch diverse Bildungsangebote eingestellt sind, von denen das ein oder andere auch für Sie in Frage kommen könnte.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern in unserem Bildungsprogramm und würden uns freuen Sie im kommenden Jahr bei einer unserer zahlreichen Veranstaltungen begrüßen zu können.

 

 

Ihr Team des Bildungsinstitutes

 

Unsere Hompage unterliegt  einer ständigen Weiterentwicklung, so dass wir uns freuen Ihnen in Zukunft immer wieder neue Nutzungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Erkundung unserer Homepage. Über Rückmeldungen ihrerseits (Ihr Dialog mit uns) würden wir uns sehr freuen. Ihr Team des Bildungsinstituts